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Name:DS-18-0392  
Art:Sitzungsvorlage  
Datum:15.10.2019  
Betreff:Bericht des Jugendpflegers Karl-Heinz Kamlage über die Durchführung der Sprachförderung an den Schulen
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Der Landkreis Vechta stellt seit dem Jahre 2014 im Rahmen seines Sprachförderprogramms Gelder für die Sprachförderung an den Schulen zur Verfügung. Diese Mittel werden vom Schulträger beantragt und an den Verein „Pro Jugend e.V.“ weitergegeben, da von dort die Sprachfördermaßnahmen an den Schulen organisiert und durchgeführt werden.

 

Des Weiteren stellt das Land Niedersachsen den Schulen ein Kontingent an Lehrerstunden für weitere Sprachfördermaßnahmen zur Verfügung. Für das Schuljahr 2019/2020 sind das folgende Stunden:

 

-       Grundschule Höner Mark – 20 Lehrerstunden pro Woche

-       Grundschule Kardinal-von-Galen – 22 Lehrerstunden pro Woche

-       Oberschule – 19 Lehrerstunden pro Woche

(Stand: August 2019)

 

Für das Schuljahr 2019/2020 hat der Landkreis Vechta folgende Mittel bewilligt:

 

-       für die beiden Grundschulen: 9.643,62 €

-       für die Oberschule:                       4.000,00 €

 

Für diese Sprachförderung hat der Schulträger jeweils 1.000,00 € Eigenmittel einzustellen, so dass für die Grundschulen insgesamt 10.643,62 € und für die Oberschule 5.000,00 € zur Verfügung stehen.

 

Darüber hinaus stellt der Landkreis Vechta Mittel im Rahmen des Sprachförderkonzeptes für die sog. „Niederschwelligen Angebote“ bereit. Für das Kalenderjahr 2019 wurden 3.800,00 € seitens des Landkreises zur Verfügung gestellt. Diese Maßnahmen werden ebenfalls durch den Verein „Pro Jugend Dinklage e.V.“ durchgeführt. Seitens der Stadt Dinklage wird die geforderte 50 %-ige Kofinanzierung aus dem Haushaltansatz „Prävention“ zur Verfügung gestellt, so dass hierfür insgesamt 7.600,00 € zur Verfügung stehen.

 

Jugendpfleger Karl-Heinz Kamlage hat in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioaren (JFS) vom 10.09.2019 darauf hingewiesen, dass rund 70 % der Flüchtlingskinder Sprachförderung benötigen. Mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mittel und dem vorhandenen Personal könne die notwendige Sprachförderung kaum sichergestellt werden.

Jugendpfleger Kamlage wird hierzu in der Sitzung berichten.